Wohn- und Lebenssituation gestalten

Eckental ist deshalb eine attraktive Gemeinde, weil sie ihren Bürgern ansprechende Wohnsituationen bietet. Weiterer Baugebiete sind – unter Beachtung der beim Landratsamt vorliegenden Prüfliste - auszuweisen. Gleichzeitig ist jedes Bauvorhaben auf die Umsetzung der gemeindlichen Verordnungen und Richtlinien zu prüfen und zu kontrollieren. Die Grundsteuer muss wieder vom Kopf auf die Füße gestellt (gesenkt) werden. Von einer niedrigen Grundsteuer profitieren Hausbesitzer ebenso wie Mieter!

Zu einem attraktiven Wohnumfeld gehört es außerdem, die historischen Ortskerne zu erhalten und öffentliche Plätze ansprechend und einladend zu gestalten. Sanierungsmaßnahmen müssen immer auch berücksichtigen, dass die Identität der Ortsteile bewahrt wird.

Die SPD sieht die Notwendigkeit, dass Eckentaler „Einheimischenmodell“ erneut zu überarbeiten. In seiner momentan gültigen Form nimmt es keine Rücksicht auf „moderne“ Wohnideen, wie beispielsweise Mehrfamilienhäuser. Dabei wären solche - nicht nur aus Gründen des sparsamen Umgangs mit der Ressource „Bauland“ - bereits im Bebauungsplan dringend vorrangig zu behandeln. Ebenso müssen in Zukunft junge Familien berücksichtigt werden. Grunderwerb unter Inanspruchnahme des Modells muss – für eine sich vergrößernde Familie – auch dann möglich sein, wenn bereits vorhandenes Wohneigentum flächenmäßig nicht mehr ausreicht.

Eine Gemeinde, die für alle da sein will, muss aber auch diejenigen berücksichtigen, die sich eigenes Wohneigentum nicht leisten wollen bzw. können.

Die SPD will eine gemeindeseitige Förderung von preislich niederschwelligen Mietobjekten. Aber: Wer fördert muss auch fordern. Öffentliche Förderung kann z. B. an die Unterstützung älterer, oder aus anderen Gründen weniger belastbarer, Mieter im gleichen Projekt verknüpft werden.