Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger Eckentals sind berufsbedingt auf eine gute Erreichbarkeit von Zielen in der gesamten Region angewiesen. Auch erfordern die vorhandenen und neuen Gewerbebetriebe eine gute regionale und überregionale Verkehrsanbindung. Um beiden Bedürfnissen ökologisch verträglich Rechnung zu tragen, muss der öffentliche Nahverkehr drastisch verändert werden. Die SPD will aus der Vision eines umfassend neuen Verkehrskonzeptes Realität machen. Die getrennte Betrachtung von öffentlichem und individuellem Verkehr muss aufgebrochen werden. In der Vergangenheit hat diese Trennung nämlich regelmäßig dazu geführt, dass Geld, das für den einen Bereich verwendet wurde, für den anderen dann fehlte. Die Gemeinde kann und muss nicht beide Optionen nebeneinander zur Verfügung stellen. Ein Ineinandergreifen beider Fortbewegungsmöglichkeiten begrenzt sowohl die nötigen Investitionen, als auch das Verkehrsaufkommen.
Dabei kann die notwendige Neuordnung nicht von heute auf morgen vonstattengehen, das ist uns klar. Daher die folgenden Nahziele:
• Zug- und Busangebote sind zu verdichten. Wo nötig, sind geänderte Busrouten einzurichten, unter besonderer Berücksichtigung unserer kleineren Ortsteile.
• Vorhandene Lücken im Fahrradwegenetz sind zu schließen, und die Radwege sind - z. B. durch auffällige Markierung und freie Sicht an Einmündungen - abzusichern.
• Vom Schwerlastverkehr betroffene Ortsdurchfahrten sind für diesen zu sperren.
• Weitere Tempo-30-Zonen und Spielstraßen sind einzurichten und durch gut sichtbare Markierungen auffällig zu machen.
• Mit der B2-Umgehung für Forth muss es endlich ernst werden!
Sofern die Zuständigkeiten nicht direkt beim Markt Eckental liegen (z. B. Kreis-, Staats- und Bundesstraßen) ist es Pflicht der Gemeinde, die Eckentaler Bedürfnisse in den zuständigen Gremien mit allem Nachdruck in den Vordergrund zu rücken.