Einzelpersonen und Betriebe sorgen sich zunehmend um ihren „ökologischen Fußabdruck“. Diese Sorge muss auch das Handeln jeder Gemeinde bestimmen. Die SPD Eckental möchte, dass unsere Gemeinde dies umsetzt. Kleine Schritte haben wir lange genug ausprobiert – das Ergebnis ist ungenügend. Was privat und für Firmen möglich ist, muss auch für eine Gemeinde durchführbar sein! In diesem Zusammenhang darf der Markt Eckental keine denkbare Option verloren gehen lassen.
Daher fordert die SPD eine
• „Ideensammelstelle“ bei der Gemeindeverwaltung, die Anregungen aus der Bürgerschaft entgegennimmt und dem Gemeinderat entsprechende Handlungsvorschläge unterbreitet. Klima- und Umweltschutz müssen dabei allen Maßnahmen der Marktgemeinde zugrunde liegen.
Nicht nur, aber vor allem, die folgenden Punkte würden durch eine solche Selbstverpflichtung quasi automatisch verwirklicht:
• Bei der Aufstellung von Flächennutzungs- und Bebauungsplänen muss der schonende Umgang mit unseren Ressourcen erste Priorität haben.
• Eckenbach- und Schwabachtal sind „Grüne Lungen“ unserer Gemeinde. Sie sind als Naherholungsgebiete zu schützen, weitere sind zu erschließen.
• Unvermeidliche Störfaktoren müssen den jeweils neuesten umwelttechnischen Vorschriften unterworfen sein. Diesbezügliche
Auflagen sind nicht nur zu erlassen, sondern auch streng zu überprüfen.
• Grünflächen und Grünanlagen sind ausschlaggebend für ein gedeihliches Mikroklima. Wo es sinnvoll und möglich ist, sind diesbezügliche Maßnahmen durchzuführen.
• Ausufernde Bodenversiegelung ist unbedingt zu verhindern!
• Das Wassermanagement ist ökologisch und ökonomisch zu optimieren:
- Zisternen müssen großzügig gefördert werden.
- Trinkwasserleitungen werden derzeit in Eckental - aus falsch verstandener „Sparsamkeit“ - weitaus langsamer saniert, als sie marode werden. Die Sanierung muss drastisch beschleunigt werden, denn:
- Trinkwasser muss weiterhin in bester Qualität und zu erschwinglichen Preisen zur Verfügung stehen.
- Tiefbrunnen müssen, entsprechend ihrer Unverzichtbarkeit, vor dem Eintrag von Schadstoffen geschützt werden. Die eventuell anfallenden zusätzlichen Lasten, die dadurch Einzelnen entstehen, sind durch unseren „Wasserzweckverband Schwabachgruppe“ auszugleichen. Eine gerechte, weil verbrauchsabhängige, Verteilung der Kosten ist dabei zu beachten.
- Brauchwasser kann bei vielen Anwendungen das wertvolle Trinkwasser ersetzen. Der erhöhte Aufwand, den der getrennte Einsatz von Trink- und Brauchwasser erfordert, ist den Anwender*innen jeweils zu honorieren.
- Die Abwassersysteme in Eckental müssen beträchtlich schneller saniert werden. Beim derzeitigen Arbeits“tempo“ verrotten unsere Kanäle schneller, als sie saniert werden.