• Wer heute Seniorin oder Senior ist, hat einen wesentlichen Beitrag zum jetzigen Wohlstand unserer Gesellschaft und zum Aufbau und Bestand unserer Demokratie geleistet. Damit nicht genug: Fast ein Viertel der ehrenamtlichen Arbeit wird von über 65jährigen erbracht. Hier vor Ort genauso wie im übrigen Bundesgebiet.
• Andererseits haben nicht wenige ältere Bürgerinnen kein eigenes Auto und auch keine familiäre bzw. nachbarschaftliche Unterstützung um mobil zu sein. Dies ist aber – jedenfalls im ländlichen Bereich – unumgänglich. Der öffentliche Nahverkehr ist dabei nur eine unbefriedigende Hilfe. Organisationen, die ältere Bürgerinnen ehrenamtlich die nötige Mobilität ermöglichen, muss die Gemeinde fördern – gegebenenfalls muss sie selbst tätig werden.
• Eckental will eine demenzsensible Gemeinde werden. Um dies zu erreichen muss für Tagespflegeplätze, betreutes Wohnen, (planbare) Kurzzeitpflege und für alternative Formen des selbstständigen Wohnens gesorgt werden. Das wird nicht allein Demenzkranken zugutekommen, sondern hilft ebenso all denen, die auf Betreuung angewiesen sind (und den Betreuenden).
• Begegnungsräume, die ein gutes Miteinander von jung und alt fördern, werden dringend gebraucht. Zahlreiche Senioren und Seniorinnen wären an solchen Begegnungen interessiert, was fehlt sind Räumlichkeiten und finanzielle Unterstützung. Damit meinen wir nicht unbedingt Personal, sondern vor allem Mittel für die Ausstattung der Räume, für Seminare, für Refenent*innen usw.